Schutzschall

Popmusik aus dem Ruhrgebiet!
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Artikel der Kategorie ‘Die Band’

Nichts Neues? Doch!

Dezember 03, 2012 Von: Michael Kategorie: Die Band, Musik Kommentare deaktiviert fĂĽr Nichts Neues? Doch!

Nichts Neues? Doch! Es ist nur im Moment nicht so offensichtlich. Schutzschall macht eine kurze Pause von den BĂĽhnen der Welt um ein neues Album aufzunehmen. Also keine Angst, wir sind bei der Arbeit und freuen uns darauf, 2013 Ergebnisse vorzustellen.

Endlich ein Newsletter!

März 14, 2011 Von: Michael Kategorie: Allgemein, Die Band, Presse Kommentare deaktiviert für Endlich ein Newsletter!

Dem geneigten Leser mag eine Neuerung am rechten Rand der Seite aufgefallen sein. Dort kann man sich fĂĽr den Schutzschall-Newsletter eintragen. Hurra! Endlich verpasst du keine wesentlichen Neuigkeiten mehr!
Die Prozedur ist eigentlich ganz einfach, trotzdem sehe ich voraus, dass sich der ein oder andere fragt: Warum soll ich das alles ausfüllen? Hier kommen die Antworten: Wir müssen aus rechtlichen Gründen sicherstellen, dass du volljährig bist und die Postleitzahl brauchen wir, damit wir dich nicht mit Konzertankündigungen am anderen Ende der Welt nerven. Das mit dem Geschlecht ist uns eigentlich total wurscht, wir konnten es aber aus technischen Gründen nicht abschalten.

So läuft das ab:
1. Du trägst deine Mail-Adresse in das Feld ein und klickst ‚Submit‘.
2. Dann bekommst du einen Link per Mail, den du bestätigst.
3. Du fĂĽllst ein kurzes Formular aus: Geburtstag (Monat, Tag, Jahr), Name, Postleitzahl, Land und Geschlecht.
Fertig! (Falls du einen Facebook-Account hast, wĂĽrde es uns auch helfen, wenn du auf der folgenden Seite auf ‚gefällt mir‘ klicktest. Dies aber nur am Rande.)

Band-Info

August 23, 2009 Von: Michael Kategorie: Allgemein, Die Band, Musik 1 Kommentar →

SCHUTZSCHALL macht deutschsprachige Rockmusik. Das Publikum fĂĽhlte sich – je nach persönlichem Blickwinkel – schon an Rio Reiser, Nils Frevert, Olli Schulz, Tele, Geschmeido, Element of Crime oder Kante erinnert. Das kann man so sehen, muss man aber nicht.

Den Texten kommt ebenso viel Bedeutung wie der Musik zu. Aussage und Spielfreude ergänzen sich hier wunderbar! Auf der Bühne stehen drei Musiker, die sichtlichen Spaß an ihren Instrumenten (Gesang, Gitarre, Bass, Perkussion, Schlagzeug) haben, aber den Song nie aus den Augen verlieren.

Im Hause Schutzschall trägt man der Tatsache Rechnung, dass Studio und Bühne sehr unterschiedliche Arbeitsplätze sind, die verschiedene Herangehensweisen verlangen. Deshalb versucht die Band ganz bewusst nicht, jeden Sound von der einen in die andere Situation zu übertragen, sondern inszeniert die Songs immer wieder neu, um der jeweiligen Umgebung gerecht zu werden.

Besetzung

Michael K.: Gesang, Gitarre, Komposition, Diverses

Nils M.: Gesang, Bass, Allerlei

Sven S.: Percussion, Schlagzeug, Verschiedenes

Die drei Musiker spielen schon seit 2001 gemeinsam in der Band „Kreisliga“.

Biografien

Michael K. erblickte Mitte der 70er Jahre am Niederrhein das Licht der damals grell bunten Welt. Gewöhnte sich aber schnell an die wild gemusterten Tapeten und konzentrierte sich auf das Wesentliche: Musik! Es begann mit einer extrem penetranten Blechtrommel (welche bald spurlos verschwand – Wo ist die Cold Case-Tante wenn man sie braucht? Von wegen „Kein Opfer wird je vergessen.“), ging mit Blockflöten, Heimorgeln, Klavieren und klassischen Gitarren weiter und mĂĽndete dann – ca. mit 12 Jahren – im Kauf einer elektrischen Gitarre. Seitdem hat alles andere bestenfalls sekundäre Bedeutung. Eine Besserung dieses Zustandes ist nicht in Sicht. Ă–ffentlich musiziert hat Herr K. schon unter den Namen „Sigma“, „Jygendbynd Schnyppenbym“, „Sigma Klangkollektiv“, „FM-Synthese“, „Kreisliga“ und „Schutzschall“.

Töne spielten für Nils schon immer eine besondere Rolle. Aufgrund der klassischen Ausrichtung der Familie führte der musische Weg zuerst über Flöten-, Klavierunterricht und klassische Gesangsausbildung. Das Alles wurde über
den Haufen geworfen als er mit der ersten Gitarre in der Hand in der Formation „Strange Insanes“ rockte. Die Gitarre wurde dann durch einen Bass ersetzt und endlich war er bei seinem Instrument angekommen. Nun bestimmten die tiefen Töne die Musik, bis er sich bei der Band „Sentenced to Sorrow“ hinter das Mikro klemmte. Das gefiel ihm auch, so dass er beschloss, fĂĽr den Rest des Lebens beides zu machen. Umgesetzt wurde dieser Entschluss in der Band „Kreisliga“ und bei „Schutzschall“.

Sven, Ende der 70er am linken Niederrhein geboren, war schon immer ein Fan der lauten Töne. So trommelte er auf allem, was Krach machte. Schnell – also schon während der musikalischen FrĂĽherziehung mit roter Musikschulenlederimitattasche und rotem Glockenspiel, dem Blockflötenunterricht in der Grundschule und ein paar Stunden Gitarrenunterricht – war klar, dass das ersehnte Instrument nur das Schlagzeug sein konnte, welches dann nach und nach um weitere Komponenten der Perkussion ausgedehnt wurde. Die erste Rockband hieĂź „Tie your Laces“, in der er sieben Jahre seiner Jugend verbrachte. Während seiner Schulzeit spielte Sven bei den „Erasmus Symphonikern“ Pauke und was sonst so an Schlagwerk in einem klassischen Orchester anfiel. 1999 folgte das „Layback-Projekt“ und 2001 schlieĂźlich die Band „Kreisliga“. Aus dieser ergab sich dann auch die aktuelle Besetzung von „Schutzschall“, wobei hier Svens zentrales Instrument die Cajon ist … und natĂĽrlich viele andere Dinge die Krach machen (er kann’s eben nicht lassen).

Band-Geschichte

Schutzschall startete ca. 2005 als Soloprojekt, in welchem Michael Gitarren auf Sampler, Sequenzer und Computer losließ. Zunächst ging es dabei um Experimente mit offenem Ende, allerdings wurde auch von Anfang an nach dem Motto verfahren „Experimente dürfen misslingen, müssen dann aber nicht unbedingt veröffentlicht werden.“ Die gelungenen Experimente füllten damals schon eine selbstbetitelte CD, deren Tracks weiterhin digital auf den üblichen Portalen zu haben sind.

Die hier und anderswo gesammelten Erfahrungen flossen 2007/2008 in die Aufnahmen zum Album „genau jetzt“ ein. Hier entwickelte sich der Sound deutlich in Richtung einer gut funktionierenden Rock-/Popband. Die Stücke wurden von Michael noch im Alleingang eingespielt, nach Fertigstellung der Produktion drängte sich aber der Gedanke auf, dieses Material auch live zu präsentieren. Daher wurden kurzerhand zwei alte Freunde schanghait, um die Bühnen des Umlandes zu entern. Aus verschiedensten Gründen ergab es sich dabei, die Stücke in einem eher reduzierten Unplugged-Rahmen zu inszenieren, und dann um die verschiedensten klanglichen Farbtupfer zu ergänzen. So entwickelte und bewährte sich das aktuelle Bühnenprogramm.

Sven ĂĽber Sven

August 12, 2009 Von: Michael Kategorie: Die Band Kommentare deaktiviert fĂĽr Sven ĂĽber Sven

Musik hören

Erste Platte: “Auf ’ner schönen grĂĽnen Wiese…” Benjamin BlĂĽmchen als Weihnachtsmann

Dann kam: Die Plattensammlung meiner Eltern, samt ihrer Schätze und Peinlichkeiten. Beatles, Mud, The Lords, Led Zeppelin waren vertreten. Aber es fehlte mir in diesem zarten Alter noch die Fähigkeit der Selektion. So verirrte sich auch schonmal der ein oder andere Schlager darunter.

Die erste eigene CD (oder war es eine MC) war von den Scorpions. Nach dieser Phase und einigen Fehltritten kamen dann Bands wie Alice in Chains, Pantera, Helmet, aber auch alt bewährtes wie The Police und Stücke aus der Klassik. Immer wieder streife ich auch den Jazz und Musiker, die sich aus Bestandteilen dessen bedienen (z.B. Nils Landgren).

Und jetzt: Aus dieser Mischung kristallisierten sich dann Bands und KĂĽnstler wie Live, Selig (und alle daraus entstandenen Folgebands), Dave Matthews Band und Sting heraus. Das ist auch bis heute so geblieben. Sowohl einige Lieblingsbands als auch eine breite Mischung zwischen Rock, Jazz und Klassik.

Musik machen

Hauptinstrument: Im Wesentlichen das Schlagzeug, aber auch Perkussion. Man schlägt drauf, es entsteht ein Geräusch und wenig später auch ein Rhythmus. Momentan ist es das Cajon, das es mir besonders angetan hat.

Und sonst: Ein bisschen hier, ein bisschen da … Gitarre, Kazoo, Glockenspiel, Flöte, von allem etwas und nichts besonders gut.

Bands: Tie your Laces, Layback-Projekt, Erasmus Symphoniker, Kreisliga, Schutzschall.

Liebligs

-essen: Eine Mischung aus mediterran und skandinavisch

-film: Heaven (und auch andere Filme von Tom Tykwer), Elling und Filme von und mit Loriot

-schauspieler: Cate Blanchett, Robert de Niro, Jack Nicholson

-serie: Tatort

-buch: Die bewohnte Frau von Giaconda Belli und skandinavische Krimis (z.B. von HĂĄkan Nesser).

Michael ĂĽber Michael

April 26, 2009 Von: Michael Kategorie: Allgemein, Die Band Kommentare deaktiviert fĂĽr Michael ĂĽber Michael

Musik hören

Erste Platte: Die Mainzelmännchen Hitparade (hat meine Einstellung zur Sache nachhaltig geprägt. Das Anarcho-Motto „Haste Töne, haste Musi (Chor: Musi! Musi!)“ dient mir bis heute oft als Leitgedanke und Rechtfertigung.

Dann kam: Mir wurden glĂĽcklicherweise schon frĂĽh die „richtigen“ Platten zugesteckt, das war dann insbesondere The Police, Yes, King Crimson, Frank Zappa, Jimi Hendrix, Pink Floyd, Ennio Morricone, Kraftwerk, Lynyrd Skynyrd, Grandmaster Flash, Allman Brothers Band und vieles mehr.

Als alle anderen auf Nirvana abfuhren durchlief ich eine tiefgehende und langdauernde Classic-Rock-Phase, was so ungefähr das uncoolste war, was man so durchlaufen konnte. Nun ja, es lief also bei mir tatsächlich noch in den 90ernChild in time“ und „Kashmir„, aber Pearl Jam’s „Ten“ war davon aber fĂĽr mein Empfinden nicht weit entfernt.

Jazz habe ich oft nur so am Rande gestreift, aber alles was Miles Davis gespielt hat ist prima. (Im Ernst: Alles! Wer Miles Davis nicht mag ist kein guter Mensch!)

In den 90ern kam dann auch ein verstärktes Interesse fĂĽr Elektro, Bigbeat, Drum’n’Bass und so weiter hinzu. Das klingt in der Retrospektive unspektakulär, aber in einer Zeit, in welcher zu einer Rockband keineswegs ein DJ gehörte, hat man durch solchen AllĂĽren schon mal einen Freund verloren.

Und jetzt: Wilde Mischung! Es interessieren mich sowohl begnadete Instrumentalisten als auch geniale Dilettanten. Englischer Gitarrenrock wird mit Motown-Sounds, Elektro, Klassik und wasauchimmer gemischt. Einziger Trend beim Hören wie beim Schreiben: Der Song rückt immer weiter in den Mittelpunkt.

Musik machen

Hauptinstrument: Hauptsächlich Gitarre, zunächst klassisch, nylonbesaitet, mit Lehrer und FuĂźbänkchen, später auch breitbeinig vorm Badezimmerspiegel. Und lasst euch eins sagen: Das ist schon ein geiles Ding, so eine Gitarre. Man kommt schnell zu „Smoke on the water“ und ist trotzdem ein Leben lang beschäftigt, ohne an „Eruption“ nur gedacht zu haben. Man kann dazu singen und ist sofort bereit fĂĽr’s Guerillia-Musizieren in Parks, FuĂźgängerzonen und auf KleinstbĂĽhnen. In allerletzter Zeit treibt es mich ĂĽbrigens wieder verstärkt zur akustischen Gitarre, diesmal aber stahlbespannt.

Und sonst: Die Stimme drängt sich in den Vordergrund. Nebenbei sind aber auch Schlagzeuge, Bässe, Kazoos, Tasteninstrumente, Sequenzer, Percussiongedönse, Töpfe, Haustiere und alles andere fĂĽr mich interessant. In Abwandlung einer Anthony Kiedis Zeile könnte man sagen „I never met an instrument that I didn’t like“.

Bands: Sigma, Jygendbynd Schnyppenbym, Sigma Klangkollektiv, FM-Synthese, Kreisliga, Schutzschall. Wer mit Suchmaschinen umgehen kann, findet so einiges, glĂĽcklicherweise aber nicht alles.

Liebligs

-essen: Hauptsache gut gemischt. Eine Tendenz zur italienischen KĂĽche ist vielleicht auszumachen.

-film: Burn after reading („Wir wissen eigentlich nicht hinter was die alle her sind. Halten Sie mich auf dem Laufenden“), alles andere von den Coen-BrĂĽdern, Pulp Fiction („Was soll das heiĂźen, ich bin ĂĽber einen Hubbel gefahren?“), Jacky Brown („Luuuuhhis, wo ist das Auto…?“), Pappa ante Portas („Was machst du hier?“ – „Ich wohne hier!“ – „Aber doch nicht jetzt, am Vormittag!“), Lost in Translation („Lupf meinen Schlumpf!“), Clerks („Come on baby let’s make fuck – Berserker!“), alles andere von Kevin Smith und noch mehr so in dieser Richtung.

-schauspieler: Robert de Niro, John Malcovich, Johnny Depp, …

-serie: hmmm, Simpsons, Green Wing

-buch: Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein („Behalten Sie sich ihren Hammer, Sie Rüpel!“)