Schutzschall

Popmusik aus dem Ruhrgebiet!
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Artikel der Kategorie ‘Allgemein’

Die nÀchsten Konzerte

August 05, 2009 Von: Michael Kategorie: Allgemein, Live 1 Kommentar →

08.08.2009 21:00: Trödler / CafĂ© Einstein, Josephstraße 21, 44137 Dortmund; Zuerst wir, dann „Chaos Mon Amour„, dann zum Tanzen anregende Musik vom Plattenteller.

25.10.2009 19:00: LĂŒkaz, Kurt Schumacher Straße 40-42, 44532 LĂŒnen ; live und unplugged, anschließend wird gejammt

14.11.2009 20:30: Container, Kurt-Drees-Str. 4, 42283 Wuppertal; Unplugged-Konzert auf kleinstem Raum. Das volle Programm!

12.12.2009 21:00: Offene Bluse im Hubertus, Neuenhausplatz 19, 40699 Erkrath; 30 Minuten Schutzschall Unplugged bei der offenen Bluse in Erkrath (Unterfeldhaus)

08.09.2010 20:00: Jules Papp, Königstraße 153, 47798 Krefeld; Die Veranstaltungsreihe heißt Krefeld unplugged

GEMA-Petition

Juni 21, 2009 Von: Michael Kategorie: Allgemein Kommentare deaktiviert fĂŒr GEMA-Petition

Heute schon politisch aktiv gewesen? Vielleicht hĂ€tten wir da etwas …
Die Musiker unter euch werden sich zwangslÀufig schon mit der GEMA beschÀftigt haben. Ich möchte hier nicht meine persönliche Meinung ausbreiten, mache aber auf folgende Petition aufmerksam, die dem Bundestag eingereicht wurde und vielleicht ein paar Minuten eurer Zeit wert ist.  Sie braucht 50.000 Mitzeichner bis zum 17.07.2009, um auf die Tagesordnung des Parlaments zu kommen. Man kann online unterzeichnen.

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht ĂŒberprĂŒft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen fĂŒr Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung fĂŒr die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der GeschĂ€ftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-ModalitĂ€ten vorgenommen wird.
BegrĂŒndung
Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schĂŒtzenswert und die KĂŒnstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur GebĂŒhrenberechnung fĂŒr Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: RaumgrĂ¶ĂŸe, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht fĂŒr die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen MusikstĂŒck. Die durchwegs zu hohen GebĂŒhren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenĂŒber werden die KĂŒnstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele KĂŒnstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschĂŒtztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-GebĂŒhr von 100 % der festgelegten GEMA-GebĂŒhren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgefĂŒhrt und ob dieses Konzert ĂŒberhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-SchĂŒtzer“ zum „Kultur-Vernichter“.

(Quelle: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517)

Michael ĂŒber Michael

April 26, 2009 Von: Michael Kategorie: Allgemein, Die Band Kommentare deaktiviert fĂŒr Michael ĂŒber Michael

Musik hören

Erste Platte: Die MainzelmĂ€nnchen Hitparade (hat meine Einstellung zur Sache nachhaltig geprĂ€gt. Das Anarcho-Motto „Haste Töne, haste Musi (Chor: Musi! Musi!)“ dient mir bis heute oft als Leitgedanke und Rechtfertigung.

Dann kam: Mir wurden glĂŒcklicherweise schon frĂŒh die „richtigen“ Platten zugesteckt, das war dann insbesondere The Police, Yes, King Crimson, Frank Zappa, Jimi Hendrix, Pink Floyd, Ennio Morricone, Kraftwerk, Lynyrd Skynyrd, Grandmaster Flash, Allman Brothers Band und vieles mehr.

Als alle anderen auf Nirvana abfuhren durchlief ich eine tiefgehende und langdauernde Classic-Rock-Phase, was so ungefĂ€hr das uncoolste war, was man so durchlaufen konnte. Nun ja, es lief also bei mir tatsĂ€chlich noch in den 90ernChild in time“ und „Kashmir„, aber Pearl Jam’s „Ten“ war davon aber fĂŒr mein Empfinden nicht weit entfernt.

Jazz habe ich oft nur so am Rande gestreift, aber alles was Miles Davis gespielt hat ist prima. (Im Ernst: Alles! Wer Miles Davis nicht mag ist kein guter Mensch!)

In den 90ern kam dann auch ein verstĂ€rktes Interesse fĂŒr Elektro, Bigbeat, Drum’n’Bass und so weiter hinzu. Das klingt in der Retrospektive unspektakulĂ€r, aber in einer Zeit, in welcher zu einer Rockband keineswegs ein DJ gehörte, hat man durch solchen AllĂŒren schon mal einen Freund verloren.

Und jetzt: Wilde Mischung! Es interessieren mich sowohl begnadete Instrumentalisten als auch geniale Dilettanten. Englischer Gitarrenrock wird mit Motown-Sounds, Elektro, Klassik und wasauchimmer gemischt. Einziger Trend beim Hören wie beim Schreiben: Der Song rĂŒckt immer weiter in den Mittelpunkt.

Musik machen

Hauptinstrument: HauptsĂ€chlich Gitarre, zunĂ€chst klassisch, nylonbesaitet, mit Lehrer und FußbĂ€nkchen, spĂ€ter auch breitbeinig vorm Badezimmerspiegel. Und lasst euch eins sagen: Das ist schon ein geiles Ding, so eine Gitarre. Man kommt schnell zu „Smoke on the water“ und ist trotzdem ein Leben lang beschĂ€ftigt, ohne an „Eruption“ nur gedacht zu haben. Man kann dazu singen und ist sofort bereit fĂŒr’s Guerillia-Musizieren in Parks, FußgĂ€ngerzonen und auf KleinstbĂŒhnen. In allerletzter Zeit treibt es mich ĂŒbrigens wieder verstĂ€rkt zur akustischen Gitarre, diesmal aber stahlbespannt.

Und sonst: Die Stimme drĂ€ngt sich in den Vordergrund. Nebenbei sind aber auch Schlagzeuge, BĂ€sse, Kazoos, Tasteninstrumente, Sequenzer, Percussiongedönse, Töpfe, Haustiere und alles andere fĂŒr mich interessant. In Abwandlung einer Anthony Kiedis Zeile könnte man sagen „I never met an instrument that I didn’t like“.

Bands: Sigma, Jygendbynd Schnyppenbym, Sigma Klangkollektiv, FM-Synthese, Kreisliga, Schutzschall. Wer mit Suchmaschinen umgehen kann, findet so einiges, glĂŒcklicherweise aber nicht alles.

Liebligs

-essen: Hauptsache gut gemischt. Eine Tendenz zur italienischen KĂŒche ist vielleicht auszumachen.

-film: Burn after reading („Wir wissen eigentlich nicht hinter was die alle her sind. Halten Sie mich auf dem Laufenden“), alles andere von den Coen-BrĂŒdern, Pulp Fiction („Was soll das heißen, ich bin ĂŒber einen Hubbel gefahren?“), Jacky Brown („Luuuuhhis, wo ist das Auto…?“), Pappa ante Portas („Was machst du hier?“ – „Ich wohne hier!“ – „Aber doch nicht jetzt, am Vormittag!“), Lost in Translation („Lupf meinen Schlumpf!“), Clerks („Come on baby let’s make fuck – Berserker!“), alles andere von Kevin Smith und noch mehr so in dieser Richtung.

-schauspieler: Robert de Niro, John Malcovich, Johnny Depp, …

-serie: hmmm, Simpsons, Green Wing

-buch: Watzlawick: Anleitung zum UnglĂŒcklichsein („Behalten Sie sich ihren Hammer, Sie RĂŒpel!“)